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Kein Vergessen, Thomas Billstein - Unrast Verlag
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Kein Vergessen, Thomas Billstein - Unrast Verlag

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Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland nach 1945

mit Illustrationen von moteus

ISBN 978-3-89771-278-2

Erscheinungsdatum: Oktober 2020

Seiten: 344

Großformat B5

Ausstattung: softcover

Über 300 Menschen wurden nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland durch rechtsmotivierte Gewalttäter gejagt, verfolgt, verprügelt, gefoltert, misshandelt und getötet. Zu Opfern wurden die ermordeten Menschen – Jüd*innen, People of Color, Sinti*ze und Rom*nja, Punks, Obdachlose, Antifas – einzig und allein aufgrund ihrer Herkunft, ihres Aussehens, ihrer Religion, ihrer Lebensweise oder ihres politischen Engagements. Kein Vergessen ist die erste vollständige Dokumentation bekanntgewordener tödlicher Gewalttaten durch Rechte in Deutschland nach 1945.

Jede einzelne Falldarstellung enthält neben der Beschreibung des Tathergangs auch Informationen zur juristischen Strafverfolgung, zur Täterstruktur und zu den Tatmotiven. Ergänzt wird sie jeweils durch ein illustriertes Porträt des Opfers.

Das Buch will nicht nur der Opfer gedenken, sondern auch auf die unvermindert drohende Gefahr durch rechte Gewalt aufmerksam machen. Der Autor erklärt daher einleitend, was genau rechte Gewalt ist und wie sie sich von anderen Gewaltverbrechen abgrenzen lässt. Tatmotive wie Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus oder auch Sozialdarwinismus werden erläutert und Statistiken zu Gewaltverbrechen aufgeführt.

»Das Buch ist im besten Sinne wertvoll: Wertvoll für die gesellschaftspolitische Debatte um die Todesopfer rechter Gewalt und wertvoll für die Sichtbarmachung der tödlichen Gefahr durch die extreme Rechte.« – Timo Büchner, Belltower.News

Thomas Billstein, Jahrgang 1975 und gelernter Offset-Drucker, hat seinen Lebensmittelpunkt in Münster. Seit den rassistischen Pogromen der frühen 1990er Jahre engagiert er sich in unterschiedlichen antifaschistischen und antirassistischen Initiativen. Seit mehreren Jahren arbeitet er als IT-Berater und betreibt zudem verschiedene Social-Media-Projekte, darunter einen Gedenkkalender für die Opfer rechter Gewalt.

UNRAST VERLAG